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Tri-flows erfolgreich auf der Mitteldistanz
Lukas Trenk wird 2. in Arolsen

von Tamara Reitz
Bereits im 25. Jahr richtete der TV 48 Erlangen einen Triathlon über die Mitteldistanz aus. Drei Starter des Tri-flow Bad Endbach nahmen den Weg nach Bayerin auf sich um die 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 21,1 km km Laufen gemeinsam mit 500 weiteren Athleten zu meistern. Für alle drei „Tri-flows“ Niklas Hoffmann sowie Hartmut und Pascal Dietermann war es der erste Start über diese Distanz, dementsprechend nervös und angespannt war die Stimmung vor dem Start. Die erste Disziplin wurde im 21°C warmen Main-Donau-Kanal absolviert. Pascal Dietermann bewies seine starke Schwimmform, führte die erste Verfolgergruppe an und stieg als insgesamt 6. nach 29:07 min dem Kanal. Ihm folgte Niklas Hoffmann, der mit einer sehr guten Schwimmleistung nach 42:14min auf sein Rad steigen konnte. Auch Hartmut Dietermann unterbot seine Wunschzeit und wechselte nach 45:08min aufs Rad. Die 80 km lange Radstrecke führte über zwei Runden mit 300 Höhenmetern. Dank seiner umfangreichen Trainingsarbeit absolvierte Pascal die erste Runde unter einer Stunde, musste dann aber dem hohen Tempo Tribut zollen und kam nach 2:08,51h als 17. von der Radstrecke. Niklas Hoffmann übertraf auch beim Radfahren alle Erwartungen und beendete mit einem Schnitt von über 33km/h die zweite Disziplin. Nur wenige Minuten später folgte ihm Hartmut in die zweite Wechselzone. Der abschließende Halbmarathon führte die Athleten am Main-Donau-Kanal entlang. Mit einer Zeit von 1:25,57h konnte Pascal auch in der letzten Teildisziplin überzeugen und erreichte im Ziel mit einer Endzeit von 4:03,55h einen hervorragenden 19. Gesamtrang und gewann bei seinem Mitteldistanzdebut die Altersklasse M20. Mit der Motivation, das Ziel unter 5 Stunden erreichen zu können, ging Niklas Hoffmann auf die Laufstrecke. Mit einer Zeit von 1:44,07h krönte er seine starke Tagesleistung und erreichte das Ziel nach 4:53.03h. Hartmut Dietermann hatte sich das Unterbieten von sechs Stunden erhofft. Von seinen guten Leistungen in den ersten beiden Disziplinen motiviert, lief er schließlich nach 5:25:00 h deutlich schneller als erwartet ins Ziel. Alle drei lobten die Veranstaltungen und denken bereits über eine Revanche im nächsten Jahr nach. Die diesjährigen Hessischen Meisterschaften über die Olympische Distanz wurden am nordhessischen Twistesee ausgetragen. Vielleicht ist es mit der gestiegenen Anzahl an Wettkämpfen in Hessen zu erklären, dass relativ wenige Triathleten den Weg nach Nordhessen auf sich nahmen, so kurieren sich beispielsweise noch viele Athleten vom 70.3 Ironman in Wiesbaden aus. Doch die Traditionsveranstaltung wusste wieder durch gute Organisation und anspruchsvolle Strecken zu überzeugen. Anja Goldbach und Tamara Reitz vertraten die leuchtend blaue Vereinsfarbe im Starterfeld der Hessischen Meisterschaften. Anja Goldbach belegte in 2:57:34 h (27:39, 1:38:30, 51:25 min) den dritten Platz in der TW 20 und errang somit die Bronzemedaille der Hessischen Meisterschaft. Dieselbe Platzierung erreichte Tamara Reitz in der nächsthöheren Altersklasse TW 25, im Gesamtfeld war sie in 2:48:55 h (24:04, 1:34:46, 50:05min) die 8. schnellste Frau im Feld. Konstantin Will startete über dieselbe Distanz von 1,5 km, 42 km, 10 km in der offenen Klasse. Er erreichte nach 2:29:02 h (24:41, 1:21:41, 42:40 min) den 10. Gesamtrang und den 2. Platz in der TM 20. Lukas Trenk fügte seiner Liste an herausragenden Erfolgen in dieser Saison eine weitere hinzu. Beim Volkstriathlon am Twistesee (750m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) war nur ein einziger Athlet schneller als er, nämlich Vorjahressieger Jan-Eike Kistner. Nach 1:08:48 h (9:07, 40:03, 19:38 min) gewann er damit souverän die AK 17. Den zweiten Platz in dieser Klasse belegte sein Freund und Trainingspartner Julien Dietermann in 1:12:44 h (9:06, 42:14, 21:24 min). Hervorzuheben ist die Tatsache, dass die beiden jungen Athleten den 2. bzw. 8. Gesamtrang in einem Feld von 264 Athleten belegten und damit ihr großes Potenzial einmal mehr beweisen konnten und somit sicherlich die Zukunft des Vereins mitbestimmen werden.

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